Sammelbestellung für den SWD-FREDI

 Ja das magische Wort ist ausgesprochen Sammelbestellung.

Kaum sind die FREDIs der 2017er-FREDI-Aktion ausgeliefert folgt schon die nächste.

Dieses Mal wird es ein spezieller FREDI sein, der Nachfolger des SWD-FREDI (Southwest-Division). Dieser spezielle FREDI wurde vor Jahren von Gerhard (Hardy) Gnad für US-Soundloks entwickelt und in Kleinserie für die Southwest-Division gebaut. Die Besonderheit ist, daß alle Funktion von F0 bis F8 direkt (ohne Zweihandbedienung mittels Shifttaste) erreichbar sind. Die ist vor allem bei Lokomotiven mit manueller, fahrgeschwindigkeits unabhängiger Soundsteuerung (manual notching) unabdingbar, wie Melinda an nachfolgendem Beispiel erläutern möchte:

Die SJVR 107 ex. California Northern, eine GP15-1 natürlich wie in USA üblich mit dieselelektrischer Kraftübertragung, steht mit einem schweren Local in 7th-Street zur Abfahrt bereit. Der langsamlaufende EMD 645E Dieselmotor bummelt vor sich hin. Die Blinklichter gehen an und der Engineer bringt den Diesel auf Höchstdrehzahl (= 10x F6 RPM+ drücken), was bei dem Langsamläufer deutlich länger dauert als bei den mittelschnelllaufenden Motoren, die die DB bevorzugt eingebaut hat. Dann ziehen die Fahrmotoren langsam an und der Zug setzt sich ganz langsam in Bewegung. Durch die hohe Stromlast des Generators geht die Drehzahl trotz 100%-Füllung leicht zurück (= 2x F8 RPM- drücken) und die Lok beschleunigt langsam den Zug. Nun zieht der Engineer das Horn „durch“ (= F4) bis die Lok auf dem Bahnübergang ist, in USA „pflegt“ man trotz rotem Blinklicht noch über den BÜ zu fahren. Bald danach hat der Zug seine Streckengeschwindigkeit erreicht, der Zug rollt und die Motordrehzahl geht zurück (= 4x F8 RPM- drücken). Bald danach kommt eine unübersichtliche Betriebsbeinfahrt die langsam passiert werden muss: Also (=4x F8 RPM- und F5 Dynamic brakes drücken). Der Motor läuft nun im Leerlauf, die Lüfter der dynamischen (elektrischen Wiederstandbremse) Bremse fangen an zu pfeifen und natürlich muss auch wieder das Horn „durchgezogen“ werden (=F4) während der Zug langsam bremst bis die Betriebseinfahrt mit der Lok passiert ist und die Dynamic Bakes ausgeschaltet werden (=F5). Danach kommt eine Steigung und der Diesel wird wieder auf Höchstdrehzahl gebracht (= 10x F6 RPM+) während der Zug ganz langsam wieder beschleunigt...

So macht Soundlok fahren richtig Spaß (auch wenn die Lautstärke so gering eingestellt ist, daß man die Lok nur im Umkreis von 2 m hört) aber in dem obige Beispiel musste 28 x eine „hohe“ F-Taste gedrückt werden (die Funktionen sind bei den sehr verbreiteten Tsunami-Sounddecodern nicht weiter nach unten mappbar). Mit einem „normalen“ FREDI 1.10 eine Tortour weil man immer die Wagenkarten aus der Hand legen muss, um zweihändig die „hohen“ F's zu erreichen.
Daher sind die SWD-FREDIs bei Soundlokfahrern sehr begehrt, nicht nur bei den
FREMO-US-Gruppen
sondern auch bei FREMO:32 beispielsweise und daher die Initiative
diesen FREDI neu aufzulegen.

Aber auch wer nicht so aufwändig Soundloks fahren möchte wird mit dem neuen SWD-FREDI seine Freude haben. Er kann alles was der FREDI 1.10 (Aktion 2017) auch kann, inklusive der „Segelfunktion“ und ist dann auf dem neuesten Softwarestand.

Für die Aktionsabwicklung hat sich das bewährte Team aus Lutz (Abwicklung), Christoph (Bauteilbeschaffung und Produktion) sowie Knut (Software) bereiterklärt die US-Wünsche umzusetzen – vielen Dank dafür.

Wie bei FREDI-Aktionen üblich wird der Preis ermittelt wenn die die Mengen klar sind. Wir gehen von etwas höheren Kosten als bei der letzten Aktion aus, da das Kabel nur wieder im Lieferumfang ist und und wir etwas geringere Stückzahl als bei der FREDI-Aktion 2017 erwarten.

Bestellung bitte über die Internetseite www.fredi.info,
Bestellschluss ist der 31.1.2018, Die Auslieferung ist für Sommer 2018 geplant.